JANUAR ‘16

04.04.2017

PEAK #1

APRIL ‘17, PEAK #1
GRÜN! MEINE FARBE!

GRÜN! MEINE FARBE!

Mystisch, dramatisch, elegant, frisch, sanft, beruhigend, sinnlich. Sofort denke ich an tropische Gärten, feuchtes Moos, mystische Landschaften im Nebel und … an Scarlet O’Haras (Vivian Leigh im Film „Vom Winde verweht“) pathetischen Auftritt im selbstgeschneiderten Kleid aus schwerem, grünem Velour-Vorhängen.

Bei meinen Farbkonzepten schleicht sich immer wieder der Farbton Grün ein. Umso schöner, dass jetzt viele Möbel- und Stoffhersteller auf die Farbe Grün setzen und nicht nur Pflanzen die Naturfarbe in den Innenraum holen. In der Farbsymbolik wird die Farbe Grün mit Natur, Leben, Fruchtbarkeit, Wachstum und Hoffnung assoziiert und aufgrund ihrer Naturnähe wirkt die Farbe Grün im Allgemeinen beruhigend und harmonisierend. Aus diesem Grund war früher die Farbe Grün sicherlich eine der beliebtesten Farben für Wohnzimmer und Salons. In Kombination mit Eiche, Messing oder Kupfer erzielt ein dunkles sattes Grün einen spektakulären Auftritt. Weiche, pastellfarbige Grüntöne in Kombination mit Weiß lassen den Innenraum frisch und feminin erstrahlen.

Momentan plane ich die Renovierung eines kleinen Badezimmers. Ich möchte gerne den exotischen Flair, der in Asien typischen Outdoor-Duschen mit einfließen lassen. Für die Gestaltung der Wände plane ich mit dem Klassiker unter den Palmprint-Tapeten. Die original Martinique Wallpaper BH90210 stammt ursprünglich aus dem 1942 renovierten Beverly Hills Hotel und ist mitunter wegen der Serie „Golden Girls“ (Schlafzimmer von Blanche) sehr bekannt geworden. Tropisches Duschvergnügen im heimischen Bad!

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „PURIST Grün: Meine Farbe!“ habe ich Ihnen viel Grünes zusammengestellt.

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Frühling.

AUTORIN

yvonne

YVONNE KREEB
Dimplom-Ingenieurin, Geschäftsführerin
PURIST GmbH, Ludwigsburg

y.kreeb@purist-design.de

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APRIL ‘17, PEAK #2
VON BAULÜCKEN UND MIKROARCHITEKTUR

Von Baulücken und Mikroarchitektur

Für viele von uns ist ein großzügiger Wohnraum das Maß aller Dinge. Doch was macht eine gute Raumatmosphäre aus? Vielleicht geht es gar nicht um die Raumgröße sondern vielmehr um eine gute Raumgestaltung?

Für uns Gestalter ist ein Raumkonzept umso anspruchsvoller je weniger Platz vorhanden ist und je mehr Funktionen der Raum erfüllen soll. Wie ich finde, eine immer wieder spannende Aufgabe. So geht es zum Beispiel darum Möbel oder Innenarchitektur zu entwerfen, die verschiedene Funktionen zugleich erfüllen soll. Alle Details werden wichtiger, alle Farben und Materialien müssen sensibel und fein aufeinander abgestimmt werden, da die Schnittstellen viel komplexer sind. Andere Länder stellen sich hier ganz anderen Herausforderungen. In Japans Hauptstadt Tokio ist Platzmangel die Herausforderung an die Gestalter. Winzige freie Räume auch zwischen Häusern werden genutzt um darin zu wohnen. Ein interessantes und zugleich extremes Beispiel hierfür ist die Entwicklung von „Tokios Nest“. Hier wurde ein Prototyp entwickelt, der auf einem 60 cm breiten und 850 cm tiefen Grundriss über zwei Etagen alle wichtigen Bereiche des Wohnens wie Bad, Küche, Wohnen und Schlafen abbildet. Aufgrund von Planungsrichtlinien gibt es in Tokio Lücken zwischen vielen Gebäuden. Diese sollten mit dem Entwurf gefüllt werden. Ein spannender und extremer Ansatz, der aber mit Sicherheit auch auf andere Städte und Bereiche übertragbar ist.

Viele bereits umgesetzte Projekte zeigen auf was möglich ist. So auch das Projekt „Garden & House“ von Ryue Nishizawa. Eine Art Wohnturm eingebettet zwischen Häusern mit vielen transparenten Elementen. Der Außenraum wird umso wichtiger je kleiner der Innenraum ist, Sichtbezüge nach draußen sind von großer Bedeutung und der Innenraum verwächst mit dem Außenraum.

Das „1.8-M Width House“ von YUUA Architects & Associates steht ebenfalls in Japan. In einer Baulücke von lediglich 2,5 m Breite und einer Tiefe von 11 m entstand dieses private Wohnhaus. Licht und frische Luft durchströmt die langen Räume von Seiten der Glasfronten auf den schmalen Gebäudeseiten. Dunkle ruhige Farben geben den Räumen zusätzliche Tiefe.

Ein anderes Haus dieser Art steht in einer ehemaligen Baulücke in Warschau. Das Architekturbüro Jakub Szczęsny entwarf das wahrscheinlich schmalste Haus der Welt. Es misst an der breitesten Stelle gerade einmal 122 cm, an der schmalsten lediglich 72 cm. Eine nahezu nicht vorstellbare Raumsituation macht ein Wohnen auf kleinstem Raum möglich.

Warum stellen wir uns nicht viel mehr diesen Herausforderungen? Vielleicht sollte Platzmangel bei uns nicht der Hauptbeweggrund für ein Umdenken sein, aber doch sicher die überteuerten Preise für Quadratmeter. Ich bin gespannt ob diese Entwicklung in Zukunft auch bei uns mehr Gefallen finden wird.

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „PURIST Mikroarchitektur: not only small!“ findet ihr Bilder zu den Projekten.

AUTORIN

STEFANIE MARTIN
Diplom-Ingenieurin, Innenarchitektur
PURIST GmbH, Ludwigsburg

s.martin@purist-design.de

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APRIL ‘17, PEAK #3
MIR REICHT’S – ICH GEH SCHAUKELN!

MIR REICHT’S – ICH GEH SCHAUKELN!

Einen Moment entspannen, kurz zur Ruhe kommen und durchatmen können, die Seele baumeln lassen und die Gedanken schweifen lassen können – ein Platz zu haben, der dieses Gefühl ermöglicht ist Gold wert! Und nicht immer muss man ein Vermögen investieren, um sich solch einen Platz zu schaffen. Dass Schaukeln nicht nur Kindern großes Vergnügen bereitet, sondern auch uns Erwachsenen positive Energie und ein entspanntes Glückgefühl vermittelt, lässt sich sogar wissenschaftlich belegen:

– Schaukeln stimuliert den Gleichgewichtssinn und aktiviert die Sinneswahrnehmungen

– Sanftes Wiegen hilft beim Einschlafen und wird als angenehm empfunden

– Wiegebewegungen machen glücklich und erzeugen ein intensives Wohlbefinden

– Schaukeln kann Schmerzen lindern – Im Gegensatz zu anderen Sinnesorganen kann der Gleichgewichtssinn nicht „ausgeschaltet“ werden, das heißt, er funktioniert auch im Schlaf

– Schaukelbewegungen fördern die Lernfähigkeit; Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration nehmen zu

– Schaukeln stärkt das Herz-Kreislaufsystem

– Rhythmisch gleichmäßige Bewegungen haben eine beruhigende Wirkung

Bei mir kann ich diesen Effekt schon beim Ansehen von einem schönen Bild von einem Hängesessel feststellen: augenblicklich stellt sich ein lässig entspanntes Urlaubsgefühl ein! Das Schönste aus innenarchitektonischer Sicht daran ist, dass sich Hängesessel und Schaukeln in jeden erdenklichen Einrichtungsstil integrieren lassen. Sie können als Eyecatcher, Designerstück, Stielbruchelement oder als DIY-Projekt umgesetzt werden und einen entsprechend leichten, kreativen, plüschigen oder modernen Charakter haben. Alles was sie brauchen ist ein bisschen Bewegungsfreiheit und eine feste Deckenverankerung. Hängesessel und Schaukeln sind immer ein Blickfang und werden eines nie sein: unauffällig und langweilig! Ein paar Inspirationen haben wir für Sie auf unserer Pinterest-Pinnwand „PURIST Schaukeln: wellness!“ gestellt.

Bei so vielen guten Gründen gibt es wohl kaum noch ein Gegenargument: als nächstes wird ein Hängesessel aufgehängt!

AUTORIN

doro

DOROTHEA KESS
Diplom-Ingenieurin, Innenarchitektur
PURIST GmbH, Ludwigsburg

d.kess@purist-design.de

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APRIL ‘17, PEAK #4
LICHTTECHNIK EINFACH MAL EINFACH

LICHTTECHNIK EINFACH MAL EINFACH

Design und Licht – Technik und Design, dann geht nichts an Occhio vorbei. LED Leuchten sind aus Gründen der Lebensdauer sowie des günstigen Stromverbrauchs in aller Munde. Problem ist aber oft, neben den Anschaffungskosten, der Einsatz in Bestandsräumen – also keinen Neubauten. Denn hier liegen beispielsweise noch keine 5-adrigen Leitungen, welche bei LED Leuchten aber oft wegen der Steuer- und Dimmbarkeit benötigt werden. Außerdem ist meist kein Platz für zusätzliche elektrische Steuerungseinheiten (Konverter u.ä.), da LED Leuchten normalerweise nicht mit 230V Wechselspannung klar kommen, sondern im Niedervolt-Bereich mit 12V arbeiten.

Für diese Verwendung hat Occhio den Umgang mit LED Licht in wunderbarerweise vereinfacht. Die interessante Neuentwicklung heißt: Occhio VOLT – light engine. Die erste 230V LED Leuchte. Diese Leuchte kann direkt mit normalem Lichtstrom (230V) eingesetzt werden, ohne dass man z.B. über 5-adrige Leitungen oder zusätzlichen Platz für Konverter etc. verfügt. Hier kann die Occhio VOLT LED Leuchte direkt an die beispielsweise 2- oder 3-adrige Verkabelung montiert werden. D.h. ohne zusätzlichen, externen Konverter oder aufwendige Neuverkabelung. In jedem Fall würden wir bei der Verkabelung eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung / FI-Schutzschalter, RCD empfehlen. Die VOLT LED Leuchte kann ebenfalls über einen gängigen Dimmer (Phasenabschnitt-Dimmung) gedimmt werden.

Möchte man die Leuchte zudem noch komplett und komfortabel (fern)steuern – also die Lichtstärke dimmen (dimming), die Lichtwärme verstellen (fading), das Ein/Aus Schalten (switching) oder eine Gruppierung sowie Licht-Szenarien einrichten, dann bietet Occhio zusätzlich mit dem Occhio Air Steuerungssystem eine weitere Neuerung an. Dieses Bluetooth basierende Steuerungssystem, welches über einen Controller oder via App per Smartphone die Leuchte steuern kann, ermöglicht eine simple und intuitive (Fern-)Bedienung mittels der kostenlosen Occhio Air App (iOS und Android) oder dem Occhio Air Controller. Dies ohne ein vorhandenes BUS System oder andere kostspielige Steuerungssysteme. Ein Occhio Air System (ca. €100) kann bis zu 150W versorgen, somit ein bis fünf Leuchten, Halogen wie LED.

Da die Leuchte sowie das Steuerungssystem natürlich voneinander unabhängig einsetzbar sind, finden wir diese Entwicklung sehr funktional und nützlich für die entsprechenden Einsatzbereiche. Denn die meisten Räume kommen erst richtig zur Geltung wenn sie entsprechend illuminiert sind und dies geschieht in diesem Fall auch noch energieeffizient. Weitere Informationen gerne bei uns direkt.

AUTOR

axel

AXEL KREEB
Diplom-Ökonom, MBA, Geschäftsführer
PURIST GmbH, Ludwigsburg

a.kreeb@purist-design.de

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PEAKS APRIL

PEAK #2

VON BAULÜCKEN UND MIKROARCHITEKTUR

PEAK #3

MIR REICHT’S – ICH GEH SCHAUKELN!

PEAK #4

LICHTTECHNIK EINFACH MAL EINFACH